Sternecker Brauerei

200-sterneckerAuf einem circa 5.600 qm großen Gelände mit historischen Bauwerken der denkmalgeschützten Sternecker Brauerei aus dem Jahre 1885/86 erbaute GRUNDSTEIN gemeinsam mit USD Immobilien aus Dresden ein neues, modernes Wohnensemble in Berlin-Weissensee. 46 Eigentumswohnungen entstanden mit dem Charme des erhaltenen Denkmals und in einmaliger Lage: Direkt am Park Weißensee mit Parkklinik, vielen Grünflächen und idyllischer Wasserlandschaft und dennoch mitten in einem gut gewachsenen Berliner Umfeld mit allen Vorzügen der Großstadt. Die ehemaligen Gebäude der Sternecker Bauerei sind ein denkmalgeschütztes Ensemble in einem abgeschlossenen Sanierungsgebiet.

Bei diesem Referenzobjekt handelt es sich um die ehemaligen Brauereigebäude der "Sternecker Brauerei", die sich um 1885 mit Produktionshallen, einem angebautem Restaurant und einem Ballsaal in Berlin-Weissensee etablierte.

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In vier Bauteilen sind hier 2011 – 2013 insgesamt 43 sanierte und modernisierte Altbauwohnungen zwischen 43 und 129 qm entstanden. Zudem wurden im 3. Obergeschoss drei schöne Neubauwohnungen aufgestockt. Eine Tiefgarage mit 27 Stellplätzen nimmt den Bewohnern das Parkplatzproblem. Fast alle Wohnungen haben einen Balkon oder im Erdgeschoss eine Terrasse. Zur modernen Ausstattung gehören eine Einbauküche, hochwertige Fliesen und Armaturen sowie Echtholzparkett in den Wohnräumen.
Die verschiedenen Bauteile sind mit modernen Atrien sowie schön gestalteten Innenhöfen miteinander verbunden und laden zum Verweilen ein. Die historische Fassade blieb weitgehend erhalten. Mit den begrünten Außenanlagen und den verbundenen Baukörpern erhielt das Wohnensemble einen in sich geschlossenen, behüteten Dorfcharakter. Es ist eine Oase entstanden, die zum Leben, Wohnen und Entspannen einlädt.

Die Geschichte der STERNECKER BRAUEREI:

Das Grundstück in der Berliner Allee 121 wurde 1885 vom Brauer Rudolf Sternecker erworben und im selben Jahr errichtete er das Brauereigebäude „Zum Sternecker“ mit den Produktionshallen. Die Brauerei wurde mehrfach erweitert, bis 1922 die Bierproduktion eingestellt wurde. Von 1922 -1925 wurden die Gebäude zur Margarineherstellung genutzt. Ab 1925 übernahm der Schlachtverarbeitungsbetrieb „Rudolf Koschwitz“ die Gebäude. Während dieser Zeit erfolgten kleinere An- und Umbauten und die Errichtung des Treppenturmes am ehemaligen Sudhaus. Ab 1983 wurde der Brauereikomplex zuerst durch den „VEB Energiekombinat Berlin“ später dann durch die“ Berliner Erdgas AG“ zu Bürozwecken übernommen.
Nach der Wende wurde der Gebäudekomplex nicht mehr genutzt und verfiel in einen ruinösen Zustand. Die aus unterschiedlichen historischen Nutzungen resultierende heterogene Gebäudestruktur bildete den patchworkartigen Bestand, den es zu einer neu nutzbaren architektonischen Einheit zu formen galt. Moderne und historische Elemente wurden zu einer Einheit gestaltet und gleichzeitig wurde eine klare Ablesbarkeit zwischen Zeitschichten erzeugt.
Die Umnutzung zum Wohngebäude erfolgte von Ende 2011 bis Ende 2013 durch den Abbruch einzelner maroder Anbauten, die Hervorhebung und Sanierung bedeutsamer Bauten und die Verbindung aller vier Bauteile. Ein gemeinsames Kellergeschoss und die Tiefgarage machen das Ensemble komplett. Ab Oktober 2013 erfolgte die Übergabe und begann der Einzug in die 46 fertigen Wohnungen.